Wahrheit schenkt Freiheit

JA. Ich habe „ein Thema“ mit Beziehung.
Es ist DAS Thema, welches mich schon immer
am meisten beschäftigt
und am tiefsten berührt.
Hier wurde ich geprägt, konditioniert und
habe die stärkste Programmierung empfangen.
Ja – ich hab sie „empfangen“,
denn ich begreife jetzt,
dass es ein Geschenk ist.
Ich habe all diese Programmierungen empfangen
um darüber hinauszugehen,
und damit über mich selbst hinaus zu erwach(s)en.

Ich spüre meine Wahrheit
bis in meine Zellen –
ich höre ihren Ruf
und ich bin bereit ihr zu folgen.
Bedingungslos.

Ich weiß, dass viele mich nicht verstehen werden.
Aber das ist nicht wirklich wichtig.
Es ist nicht das, was ich erreichen möchte.
Was ich erreichen möchte, ist dein Herz.
Es wird passieren, ohne dass ich es anstrebe,
wenn du offen dafür bist.

Meine Berührung wird nicht unbemerkt bleiben
und sie kann nicht ungeschehen gemacht werden.
Es kann dich durchrütteln und weh tun.
Aber ich werde mich nicht zurückhalten.
Werde mich und dich nicht schonen.
„Es“ wird Punkte in dir berühren,
die sich weigern und
die Widerstand leisten.
Das ist okay – das ist gut!
Hier wirkt die Berührung am tiefsten.

Ich sage dir:
Nein, ich bin nicht (mehr) fähig für „Beziehung“
so, wie ich sie bisher kenne und gelebt habe.
Ich bin nicht mehr fähig,
einen Tauschhandel einzugehen,
in dem ich mich selbst
immer wieder und wieder verleugne.

Ich will nicht mehr etwas von dir nehmen,
oder fordern, was ich selbst nicht in mir trage –
von dem ich selbst nicht bereits erfüllt bin.

Ich will dich nicht
in welcher Weise auch immer
bestechen oder manipulieren
damit du mir gibst,
was ich glaube, nicht zu haben.

Und ich werde auch mich
nicht mehr zwingen etwas
zu fühlen, oder nicht zu fühlen,
etwas zu tun oder zu sein,
was in diesem Moment nicht
meiner Wahrheit entspricht.
Ich kann dir nichts geben,
was ich nicht fühle zu haben.

Mein Herz hat vom Nektar des Lebens gekostet.
Vom Nektar der Liebe,
welche aus meiner Quelle strömt
und mich mit jedem Atemzug
mit dem Leben verbindet.
Ich „kenne den Weg“ hin zu dieser Quelle
und es ist mir nicht mehr möglich
dieses „Wissen“ zu verleugnen.

Es ist jedoch möglich,
dass ich vergesse.
Das ich wieder einnicke
und mich im Traum der Zeit verliere.
Doch ich spüre den Mangel,
den dieses Vergessen in mir hervorruft.
Und diesen Mangel sehe ich dann in mir,
in dir, in Allem.
Ja. DAS tut weh.
DAS ist der Ursprung des Leidens.
Denn nichts und niemand,
kann dieses Loch – diesen Mangel –
wirklich stillen.

In der Zeit des Vergessens
beginne auch ich,
an dir oder dem Leben zu ziehen
um etwas zu bekommen.
Doch am schmerzhaftesten ist es,
an mir selbst zu ziehen.
Mich selbst nicht „So sein“ lassen zu können,
wie ich in diesem Moment bin.
Ich ziehe an mir –
will mich verändern –
verbessern –
den Schmerz nicht fühlen.
Doch genau das ist es,
was mich wieder zurück in meine Heimat führt.
Zurück zur Quelle meines Herzens.

Fühlen… Einfach fühlen,
was JETZT ist.
Mich fallen lassen
in die Arme des Lebens
und seiner ewigen Präsenz.

Es mangelt an NICHTS.
Mangel ist das Konstrukt eines Verstandes,
der sich in der Zeit verloren hat.
Hier und Jetzt ist alles VOLLKOMMEN.
Ich kann ES fühlen.
Es kribbelt und vibriert in meinem Körper.
Ich l(i)ebe.

Liebe… Was ist Liebe?
Lässt sie sich definieren?
Ist sie die Armee aus Schmetterlingen
in meinem Bauch
wenn ich dir in die Augen sehe
und mich selbst erkenne?
Ist sie die Anziehung und Resonanz,
die ich verspüre?
Oder der Wunsch mich mit dir zu vereinen?
Wie tief führt diese Liebe
mich in mich selbst hinein?

Ich messe Liebe nicht mehr
an der Anzahl der Schmetterlinge,
Oder an all dem, was ich glaube,
dass ich an dir liebe.
Auch die Anziehung ist kein „Maß“.
All das sind lediglich Hinweise.
Und sie sind veränderlich.
Sie sind einem ständigen Wandel unterworfen.
Und ja, auch dieser Wandel darf sein!
Liebe hat kein Maß
und kein Ziel.

Ich bin eine Geliebte des Lebens.
„ES“ ist meine wahre Liebe.
Ich folge ihm, denn es führt mich
immer tiefer zurück zu mir –
in meine Quelle.
Wenn ich Anziehung für dich verspüre,
komme ich auf dich zu –
auch wenn mich diese Anziehung
in den Schmerz führt.
Ich vertraue dem Leben, denn ich weiß,
dass es mir etwas zeigen möchte.
Ich lasse mich auf das Leben und auf dich ein.
Das bedeutet,
dass ich bereit bin ALLES zu fühlen
was durch unsere Begegnung
in mir berührt wird.

Durch mein bedingungsloses Fühlen
integriert sich der Schmerz
die Angst, Wut und Trauer
durch welche ich mich
durch mein bisheriges
„Nicht-Fühlen-Wollen“
in der Zeit gefangen gehalten habe.

Ich komme zu mir –
in diesen Augenblick.
Mein Herz wird weiter –
die Quelle fließt freier –
immer freier
durch mich hindurch
zu dir und zu allem was IST.

Ich werde mich nicht mehr
einem Konstrukt unterordnen
welches uns lehrt zu glauben,
die Liebe eines Anderen
sei jederzeit verfügbar.

Wenn ich dir authentisch begegne
erlaube ich mir Anziehung
genauso zu fühlen,
wie Abstoßung oder Neutralität.
Ich erlaube mir
ganz für mich allein zu sein
wenn ich spüre,
dass es wichtig für mich ist.
Ich erlaube mir
mich zu distanzieren
und erst dann wieder
auf dich zu zu gehen
wenn ich Anziehung verspüre.
Ich erlaube mir,
dir zu geben, was ich habe
wenn ich dafür bereit bin.
Und ich erlaube mir auch
deine Gaben und Geschenke
anzunehmen.

Das ist der Tanz
und das Spiel des Lebens.

Ich kann dir nicht sagen,
wie lange,
oder ob ich bleibe.
Ich kann dir nicht sagen
ob und auf welche Weise
sich unsere Verbindung vertieft
oder verändert.

Ich kann dir nichts versprechen.
Ich kann dir keine „Sicherheit“ bieten
und ich erwarte sie auch nicht von dir.

Ich erwarte von dir nicht,
dass du damit umgehen kannst.
Ich erwarte von dir nicht,
dass du bei mir bleibst.
Ich erwarte von dir nicht,
dass du dich nach mir richtest –
weder im alltäglichem Leben,
noch in deiner Entwicklung
hin zu dir selbst.
Im Gegenteil.

Ich schenke dir die Freiheit,
die Quelle der Liebe
IN DIR zu entdecken.
Ich schenke dir die Freiheit
zu kommen, zu bleiben und zu gehen
solange und wann du willst –
in der tiefen Bereitschaft
alles zu fühlen
was in mir bewegt
und berührt wird.

Ich wünsche dir,
dass du dir selbst treu bleibst.
Ich wünsche dir,
dass du NICHTS von mir willst
weil du fühlst,
dass du bereits Alles HAST.

Ich wünsche mir,
dir in die Augen zu sehen
und zu spüren,
dass alles was du gibst
oder für mich tust
ein bedingungsloses Geschenk ist.

Ich wünsche mir
gemeinsam
HOCHzeiten
zu feiern.

Miteinander,
frei und so unschuldig
wie Kinder!

Foto © http://www.soulfoto.com / Xaver Lahmer

Ein Teil in mir

Es gibt einen Teil in mir,
den ich nicht verbergen kann
und auch nicht (mehr) verbergen
oder verleugnen will.

Dieser Teil in mir sehnt sich
nach Aufmerksamkeit.
Er sehnt sich nach Nähe,
nach deiner Anwesenheit
und deiner Präsenz.

Er wünscht sich nichts mehr
als Zärtlichkeit und Wärme…
Deine Hand in seiner zu spüren
und dem Herzschlag
in deiner Brust zu lauschen.
Er wünscht sich
Berührung, Umarmung,
Halt und Liebe.
Er wünscht sich nichts mehr,
als dein bedingungsloses „JA“.

Dieser Teil in mir
will sich sicher fühlen.
Er will wissen,
dass du immer DA bist.
Und er hat Angst davor,
verlassen zu werden.

Diese Angst lässt ihn zittern,
wenn du dich zurückziehst
oder dich verschließt.
Und sie lässt ihn traurig sein
wenn du dich umdrehst
und deine Wege gehst.

Ja… Dieser Teil in mir hofft
auf gemeinsame Zukunft.
Gemeinsame Abenteuer.
Gemeinsames Leben.

Und dennoch ist es nicht deine Aufgabe
seine Wünsche, Hoffnungen
und Sehnsüchte zu stillen.
Seine Verletzungen zu heilen
oder ihm seine Angst zu nehmen.

Ja, selbst wenn du es
versuchen würdest,
würdest du scheitern.
WIR würden scheitern.
Es wäre nie „genug“.
Es würde nie reichen.

Denn nur ICH kann diese Aufgabe
erfüllen indem ich lerne,
diesen Teil in mir zu sehen,
ihn wahrzunehmen,
präsent zu sein,
ihn liebevoll zu halten,
für ihn einzustehen
und für ihn zu sorgen.

Ich bin bereit,
diese Aufgabe zu übernehmen
so gut ich es vermag.
In jedem Augenblick
und für den Rest meines Lebens.

Ich möchte nur,
dass du weißt,
dass er DA ist.

Er ist ein Teil von mir –
ein Ausdruck meines Seins.
Wenn du mir begegnest –
begegnest du auch ihm.
Und unausweichlich
begegne ich dem Deinen.

WIE du ihm begegnest –
ob du ihn annehmen
und ihm deine Liebe
schenken kannst und willst –
liegt nicht in meiner Hand.

Es ist meine verletzte
und verletzliche
Menschlichkeit,
die ich dir zeige.

Ehrlich, offen, nackt.
Weil ich sie Liebe
und ich ihr
Hier und Jetzt
bedingungslos
MEIN „JA“ schenke.

Foto: © http://www.soulfoto.com / Xaver Lahmer

Geliebte Männer

Ihr seid die Quelle meines kindlichen Schmerzes
und ihr begleitet mich schon mein ganzes Leben.

Ihr führt mich mitten in diesen Schmerz hinein.
Auf dass ich ihn sehen kann, lerne ihn zu spüren,
ihn (aus) zu halten und in diesem heiligen Feuer
stehen zu bleiben
damit alles in mir zu Asche werden kann,
das meine wahre Schönheit verbirgt.

Ihr offenbart mir mein wahres Gesicht
und dadurch sehe ich das Eure.
Ihr seid meine Engel hier auf Erden.
Eine ganze Heerschar – nur für mich –
damit ich zurückkehre
in meine Essenz.
Damit ich erkenne,
wie schön ich bin
wie schön ihr seid
und wie schön das Leben ist.

Ihr seid mein Wunder,
meine Inspiration,
meine Musen.

Danke, für euren Dienst an mich.
Danke, für jede Berührung.
Danke, für eure Hilfe dabei,
die Schleier zu lüften.
Danke, für euer DAsein.
Danke für eure Liebe,
jenseits von Zeit und Raum.

Meine Liebe ist die Eure.
Eure Liebe ist die Meine.

Von Herz zu Herz.
Eure Gabriele

Foto © http://www.soulfoto.com / Xaver Lahmer

Beziehung und Bindung – was bedeutet das eigentlich?

Ich erzähl euch meine Sicht und

warum es nicht möglich ist, nicht in einer Bindung zu jemand anderem zu sein

was eine Beziehung zu einer Beziehung macht

wie wir mit uns selbst in Beziehung sind

was wir eigentlich wirklich wollen

Hört mal rein! Aber Vorsicht! Da ich heute ein kleeeein wenig verrückt bin könnte es lustig werden! Für mich war es das auf jeden Fall!

Was du gibst, ist deine Gabe

Du musst deine Gabe nicht finden,
denn du gibst schon dein Leben lang.
Bewusst oder unbewusst.
Du kannst gar nicht anders.
Und eigentlich willst du auch gar nicht anders.

Vielleicht wurde dir gesagt,
dass du das, was du gibst,
nicht geben darfst.
Vielleicht glaubst du,
dass du etwas anders geben „solltest“.

Das alles lenkt dich ab.
Von dir selbst – und deinem
ur-eigenen Sein.

Lass dich nicht mehr ablenken.

Schau stattdessen bewusst hin.
Was ist es, das du gibst?
Oft ohne drüber nachzudenken –
oder weil es für dich selbstverständlich ist?
Einfach nur, weil „ES“ aus dir raus möchte?
Weil du nicht anders kannst und willst
als „ES“ zu geben?
Ob „gut“ oder „schlecht“
frei von jedem Urteil.
Was möchte aus deinem Herzen fließen?

Vielleicht
sind es deine Erkenntnisse
deine Verletzlichkeit
dein Humor
deine Traurigkeit
dein Wissen
deine Ideen
dein Querdenken
deine Kreativität
deine Lebensfreude
deine Kindlichkeit
deine Klarheit
dein Verständnis
deine Offenheit
deine Zurückhaltung
dein Schmerz
dein Einfühlungsvermögen
deine stille Präsenz
deine Liebe…

Es kann und darf alles sein –
abwechselnd, gleichzeitig
bunt gemischt, so vielfältig wie du Selbst bist!

Es geht nicht darum an etwas festzuhalten.
Es geht nicht darum mit deiner Gabe etwas zu erreichen.
Du gibst – weil du erfüllt BIST.
Das, was aus deinem Herzen überfließt
erreicht andere – auch ohne deinen Willen
und andere erreichen DICH mit ihrer Gabe.

Kannst du sie annehmen?
Frei von deinem Urteil?
Kannst du annehmen,
dass das, was du empfängst
IMMER genau das ist,
was du in diesem Moment brauchst?

Deine Gabe
ist das, was du BIST
wenn du dich GANZ zeigst.
wenn du dich Ganz SEIN lässt.
In Licht und Schatten.

Du lebst deine Gabe
indem du DICH lebst
indem du DICH verschenkst
und aus dir fließen lässt
was JETZT in diesem Moment
aus dir fließen möchte.
Bedingungslos.

Deine Gabe ist das Geschenk
des Lebens an dich
und dein Geschenk
an das Leben und die Welt.