Märchenmond

Dein Silberschein
durchwirkt die Nacht
dein Licht ist voll Magie
ich schließ‘ die Augen
fühle nur und öffne weit
mein Herz
um alles was sich zeigen mag
ob Freude, Liebe, Schmerz
ganz tief in mir zu spür‘n.

Da hör‘ ich es
ganz leise klingen
und sanft wie Wellen
auf dem Meer
trägt der Schein
des Märchenmondes
all meine Kinder
zu mir her.

Sie tauchen auf
aus meinen Tiefen
aus meinem Schattenreich
hab sie verstoßen, ignoriert
verurteilt und missachtet.
Bitte verzeiht mir meine Angst
es fehlte mir der Mut
euch anzusehen
zu erhören
und in mich aufzunehmen.

Nun jedoch bin ich bereit
mich selbst in euch zu sehn
ich hör euch zu, ich lausche euch
möchte euch verstehn.
Dennoch müsst ihr mir nicht
euren Namen nennen
denn ich fühl die Sehnsucht
in euch brennen
die Sehnsucht in euch,
geliebt zu Sein
ungehemmt
wahrhaftig
kraftvoll
und rein.

Ihr müsst nichts dafür tun
ihr müsst nichts mehr werden
vollkommen frei
in eurem Sein
seid ihr getragen
seid ihr geborgen
Märchenmonds Kinder
ihr seid Daheim.

Ke’ita

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