Dein Königreich

Ent-deckst du den Wert der Liebe in dir
ent-deckst du auch den Wert deiner Selbst.

„Sie“ ist „Du“
„Du“ bist „Sie“.

Die Liebe in dir strebt nach Potential,
Ausdehnung, Wachstum, Vollkommenheit, Einheit.

Du hörst auf, dich zu begrenzen – beginnst dich zu befreien.
Du hörst auf, an dir zu zweifeln – spürst Vertrauen in dich selbst.
Du legst deine Unsicherheit ab – findest deine Stärke
und erkennst deine wahre Größe.
Du weißt:
Ich BIN der Liebe wert
Ich BIN und meine Liebe IST voll-wertig wert-voll.

So nimm deinen Platz ein
und sei König – sei Königin
deines Körpers, deiner Gefühle, deines Verstandes,
deines Lebens und deiner Liebe.
Dies ist DEIN Königreich…
Erforsche es, ergründe es, erfülle seine Bedürfnisse,
Wünsche und Sehnsüchte, leite es so gut du kannst,
geh sorgsam mit seinen Ressourcen um,
achte darauf, womit du es nährst und was
du in deine Felder säst.
Denn du allein bist für dein Königreich verantwortlich…

Verschenke deine Liebe, teile sie – doch bleib dir dabei gewahr,
dass auch Könige und Königinnen nicht unverwundbar sind.
Manchmal werden Erwartungen nicht erfüllt.
Manchmal kommt es anders, als du dachtest.
Manchmal wirst du belogen und dein Vertrauen missbraucht.
Manchmal wird deine Liebe abgewiesen
in ihrem Wert nicht erkannt oder geringer geschätzt.
Manchmal verändert sich alles
und du weißt nicht wohin dein Weg dich führt.
Manchmal wirst du verletzt und
manchmal verletzt du andere.
Spüre den Schmerz, die Unsicherheit,
Verzweiflung, den Ärger, Hilflosigkeit, die Schuld
oder was immer „da“ sein mag.

Lass es sein.
Erzwinge nichts.
Er-innere dich.
Vertraue. Liebe. Heile.

Frage dich immer wieder:
Was würde der König – die Königin in mir jetzt tun?
Was würde ich tun, wenn ich keine Angst hätte?
Und mach den ersten Schritt. Jetzt.

Für dich

Ich möchte deine Hand halten, wenn du traurig bist. Möchte dir Nähe schenken, wenn du dich alleine fühlst.

Ich möchte dir zuhören, wenn deine Gedanken sich überschlagen oder du dir Sorgen machst. Und mit dir schweigen, wenn du selbst nicht mehr weißt was du zu sagen hast.

Ich möchte deine Tränen trocknen, wenn du am Verzweifeln bist. Möchte dir zeigen, dass du nie weniger wert bist, auch wenn du dich an anderen misst.

Ich möchte dir Kraft und Mut geben, in schwierigen Zeiten. Dich aus deinen Kummer holen und dir Freude bereiten.

Möchte dir Liebe schenken, wenn Angst sich in dir ausbreitet. Dich zum Lachen bringen, damit dein Herz sich wieder weitet.

Ich möchte dir zeigen, dass du gut bist, so wie du bist. Möchte dich streicheln, wenn du Zärtlichkeit vermisst.

Ich möchte dich umarmen und dir Wärme geben, damit du dich geborgen fühlst. Dir Klarheit schenken, wenn du in Millionen von Gedanken wühlst.

Möchte dich halten, wenn du meinen Halt brauchst. Dir deine Zweifel nehmen, damit du dir selbst wieder vertraust.

Ich möchte dich führen, wenn du nicht mehr weißt wohin. Mit dir Schritt für Schritt weitergehen, denn jeder Tag ist ein neuer Beginn.

Ich möchte dir zeigen, wie schön die Welt wirklich ist. Dich daran erinnern, dass du nicht getrennt von mir bist.

Ich möchte dir helfen dich zu befreien, Schicht für Schicht. Und dich durch die Dunkelheit begleiten, hinein in dein Licht.

Das alles und noch viel mehr, möchte ich für dich tun… Und ich werde nicht eher ruhn – mein Herz, meine Seele –
bis DU es auch für DICH tust.

Was wäre, wenn…

Was wäre, wenn die größte Macht, die Ängste in dir haben, die (scheinbar) im Dunklen liegen? „Sicher“ verschlossen und ausgesperrt. Vielleicht, weil nicht der „richtige“ Moment ist und es auch keinen Nutzen hätte sich mit ihnen zu beschäftigen. Sie sind doch eigentlich nicht real – nur Hirngespinste! Und du willst doch positiv denken… Davon abgesehen, wäre das Ganze doch viel zu heftig. Warum sich das antun? Also – weg damit… Aus den Augen – aus dem Sinn…

Was wäre, wenn diese Schatten dennoch bemerkt, gesehen und gefühlt werden wollen? Wenn sie deine Handlungen und dein Erleben färben und du dir wie ein alter Mann der seine Brille sucht obwohl er sie bereits trägt, nicht bewusst bist, dass du durch ihren Schleier blickst?
Was wäre, wenn irgendwann doch der Moment kommt, indem du sie nicht mehr verleugnen kannst?
Was wäre, wenn du dann ehrlich zu dir bist und den Mut aufbringst dich der Dunkelheit in dir zu stellen – deinen „abers“ und „was wäre wenns“ von Angesicht zu Angesicht entgegen trittst – mit schlotternden Knien, angsterfülltem Herzen und Tränen, die wie warme Flüsse über dein Gesicht strömen?
Was wäre, wenn die Intensität deiner Gefühle beinahe unerträglich wird und du denkst, dass sie dich „sicher bald in den Wahnsinn treiben“ wenn du noch länger in ihnen verharrst? Was wäre, wenn du dann einfach schwach BIST, hilflos, verzweifelt, unsicher und wütend?

Was wäre dann?

Was, wenn diese Gefühle anstatt sich zu verstärken mit der Zeit schwächer werden? Was, wenn du dir ihrer dennoch gewahr bist, weil du ja nun WEISST, dass sie da sind. Was, wenn du es schaffst auf sie zu blicken – ohne dieses Gefühl der Angst? Weil du erkannt hast, dass das Alles ein Teil von DIR ist.
Was wäre, wenn du dir dann gestattest dich selbst vorbehaltlos zu lieben? Was, wenn du bemerkst, dass du auch diesen Schatten in dir lieben kannst.
Und was wäre, wenn du ihn durch deine Liebe in einen Quell des Lichtes verwandeln könntest. Was wäre dann?

Ein Selbst-Gespräch…

Ich bin immer für dich da. Ich liebe dich, so wie du bist. In jedem Augenblick. Du bist nicht allein. Niemals. Im Moment fühlt es sich oft noch so an als wären wir getrennt voneinander und das ist auch ok. So tust du dir momentan leichter in schwierigen Zeiten Abstand zu nehmen. Die Perspektive zu wechseln und dich auf mich zu besinnen.

Aber du weißt auch, dass das nicht so bleiben wird. Das ich immer mehr und immer präsenter in dir sein werde/bin. Hab keine Angst davor. Du bleibst „du selbst“. Du verschwindest nicht. Ich werde dir Wissen schenken und dich führen. Weil du ganz und gar offen für mich bist. Das Wissen wird dich durchströmen und du wirst die Welt und ihre Aufgaben als das erkennen, was sie sind. Die Angst wird immer kleiner werden und „Schuld“ wird es nicht mehr geben. Sträube dich nicht, gib dich hin. Gib dich einfach hin…. Ich liebe dich.