Meine Gefühle

Deine Gefühle sind für dich da, nicht gegen dich.
(Stefan Hiene)

Es sickert immer tiefer was es wirklich bedeutet, dass alle meine Gefühle für mich da sind. Nicht nur die negativen sondern auch die positiven.

Wenn ich Dankbarkeit & Liebe fühle  (wie ich hier in meinem Post auf Facebook für Stefan ausgedrückt habe https://www.facebook.com/gabriele.loukotka/posts/2164670540215604) dann sind das meine Gefühle. Egal wer in mir Gefühle auslöst oder wodurch – und egal was ich auch sage, in welche Worte ich das packe – der andere wird niemals genau diese Gefühle fühlen. Ich versuche sie im Anderen auszulösen. Aber es wird mir nie wirklich gelingen. Es kann nicht das Selbe sein. Ganz klar.

Ich bemerke das momentan auch umgekehrt, wenn andere mir gegenüber ihre Dankbarkeit und Liebe ausdrücken. Manchmal ist es schön und ein anderes Mal berührt es mich fast gar nicht. Dann denk ich mir dass irgendwas mit mir nicht stimmt. Blödsinn… Ich kann nicht fühlen, was der andere fühlt. Und das ist auch nicht meine Aufgabe. Ich fühle, was ich fühle. Meine Gefühle sind für mich da. Die Gefühle anderer, sind für die anderen da.

Meistens projeziere ich meine Gefühle auf andere, weil ich glaube, dass ich ihre Intensität nicht aushalten kann, oder gar nicht an die Möglichkeit denke sie ganz in mir selbst zu fühlen ohne sie dem andren, manchmal sogar reflexartig rüberzuwerfen, weil ich es einfach nicht anders gewohnt bin.

Ich übe. Spiele damit und beobachte, was es mit mir macht sie auszudrücken – oder sie zu mir zu nehmen.

Aber wenn ich das tu… Wenn ich sie ganz in mir fühle. Sie ganz nah an mich heranlasse, ganz intim bin damit, sie in mich aufnehme und mich wirklich selbst davon berühren lasse… DAS ist etwas, das mir niemand anderer jemals geben kann. Diese Nähe – diese intime Berührung… Sie erfüllt mich mit purer Liebe und Dankbarkeit, die ich für mich selbst empfinde. Für das wer und was ich bin und mir erlaube zu sein.

#aufwachmedizin #4 #meinegefühle

Das, was du bist

Manchmal scheint es, als gäbe es soetwas wie eine unsichtbare Wand zwischen dir und dem Leben. Eine Wand, die gleichzeitig auch dich selbst verschließt und Aufgrund dieser Verschlossenheit fühlst du „Unwohlsein“.

Dieses Unwohlsein bzw. diese Wand kann sehr subtil sein und wird oft auch gar nicht bemerkt. Doch selbst wenn sie dir sehr offensichtlich ist, kannst du sie nicht mit Willenskraft überwinden. In deiner Unwissenheit und Verzweiflung versuchst du stattdessen das, was innerhalb dieser Mauer ist zu verändern.

Der Schlüssel liegt jedoch allein in deinem Sein.
Und vor Allem, in deinem „Dich so Sein lassen“.

In deiner Bereitschaft dich sein zu lassen und zu fühlen, was in dir gerade stattfindet löst sich auch dein Festhalten an einer Identität, die im Grunde nur ein Konstrukt des Verstandes ist und nicht wirklich existiert. Das für wahr zu halten und fest zu halten, was nicht wahr ist, trennt dich von der wahrhaftigen Wirklichkeit.

Doch das bedeutet nicht, dass es keine Identität geben darf oder das du etwas loslassen und etwas anderes erreichen musst. Alles darf sein, weil es ist! Nur deine Wahrnehmung davon verändert sich.

In jedem Moment, in dem Identität abfällt, fallen auch Erinnerungen und Gedanken an Vergangenheit oder Zukunft ab. Die Wand, dein Unwohlsein und somit die Trennung zwischen dir und dem Leben verschwindet wie von Zauberhand.

Du bist Nichts. Und du bist Leben. Du bist „das Alles“.

Anstatt, wie gewohnt, mir einer gewissen Distanz an allem vorbei zu sehen, weil der Verstand es durch Erinnerungen und Interpretation filtert, kommt dir „das Alles“ wieder ungewöhnlich nahe. Aus diesem Bewusstsein – aus den Augen eines Kindes – in die Welt zu schauen ist, als würdest du etwas zum ersten Mal betrachten. Du musst nicht in andere Länder reisen um Neues zu sehen und um ein Gefühl von Abenteuer zu fühlen. Das Abenteuer ist bereits und immer schon hier! Du bist nur daran gewöhnt, es zu übersehen.

Schaust du, ohne Erinnerung – ohne dir ein Bild zu machen – bemerkst du das das, was du siehst von einer Lebendigkeit, Reinheit, Frische und Schönheit durchtränkt ist, die vollkommen unabhängig davon ist, WAS du siehst. Die Weite und Offenheit die du bist, umschließt alles in einer unausprechlichen Liebe und Güte, die kein Urteil jemals beeinträchtigen kann.

Gedanken und Urteile kommen…. und du nimmst sie wahr. Du kannst damit spielen oder sie ignorieren. Doch du BIST das nicht.

„Das, was du bist, ist soviel großartiger als das, was du denkst das du bist.“ (Stefan Hiene)

Das, was du bist ist unberührt.

Das, was du bist, ist pure Berührung.

Berührung, die niemals endet….

#aufwachmedizin #2 #zenmedizin #daswasdubist

Bist du bereit?

#aufwachmedizin #zenmedizin #bistdubereit

Willst du erfolgreich werden?
Deine Berufung leben?
Den Mann deiner Träume?
Eine eigene Familie?
Ein Haus am Strand?
Finanziellen Überfluss oder zumindest genug Geld?
Diese oder jene Ausbildung?
Erleuchtung erlangen?
Oder einfach nur MEHR vom Leben?
Willst du wissen wie du all das erreichen kannst?

Vergiss es einfach.
Sei stattdessen zu 100% bereit all das,
was du willst – nicht zu haben.
(Vielleicht sogar niemals! )

Dein Wollen/Wünschen/Hoffen und Sehnen
dient dir als Hinweisschild.

Es zeigt dir, wo du NICHT hinschauen willst.

Es zeigt dir, dass es etwas gibt,
was für dich JETZT nicht passt.
(Also eigentlich ist es ja schon ganz okay, wie es ist – aber es könnte doch noch ein bisschen besser sein!)

Es zeigt dir etwas, dass sich verändern muss oder sollte, damit es dir besser oder (endlich) gut geht.

Es zeigt dir Gefühle, die du überspringen willst.

Gefühle, die jetzt da sind, aber die du nicht bereit bist, zu fühlen. Du willst lieber einen anderen Moment – eine andere Situation – eine andere Erfahrung.

Wenn du dich schon jetzt nicht zu 100% auf diesen Moment einlassen kannst – glaubst du wirklich, dass du dich dann auf den Moment, wenn die gewünschte Erfahrung eintritt, wirklich einlassen kannst? Glaubst du, dass du dann glücklich und zufrieden bist? Oder ist es wahrscheinlicher, dass andere Wünsche und Ziele aufkommen? Wie war es bisher bei dir? Was sagt dir deine Erfahrung?

„Solange du etwas willst, bist du noch nicht bereit dafür.“ (Stefan Hiene)

Solange du erfolgreich werden willst – bist du nicht bereit die Gefühle zu fühlen, die für dich bedeuten „nicht erfolgreich“ zu sein.

Solange du den Traummann ersehnst – bist du nicht bereit dich wirklich zu 100% darauf einzulassen, wie es ist, ihn nicht an deiner Seite zu haben.

Solange du eine Ausbildung machen willst – und es aus welchen Gründen auch immer hinausschiebst anstatt es einfach zu MACHEN oder bereits zu leben – solange bist du noch nicht bereit dazu.

Du bist bereit, wenn du es machst.
Du bist bereit, wenn du es jetzt schon lebst!
Du bist bereit, wenn es mühelos (und vermutlich auch unerwartet) zu dir kommt.

Und die Zeit bevor du bereit bist kannst du als
deine Vor-bereit-ungszeit betrachten!

Es ist die Zeit, um all das zu fühlen was JETZT HIER ist.

Nur so durchbrichst du den Kreislauf deiner ewigen Flucht vor diesen Moment – vor deinen Gefühlen und vor dir Selbst – in eine Zukunft, die nicht existiert und niemals existieren wird.

Du kannst diesen Schritt überspringen und versuchen deine Ziele zu erreichen. (Meistens ist das mit großer „Willensstärke“ und Anstrengung verbunden…)

Aber du wirst deine Gefühle nicht wirklich überspringen können – so sehr du es auch willst. Es funktioniert nicht.

Sie werden wieder und wieder kommen – in anderer Form – bis du bereit bist sie zu fühlen und ihnen Raum zur Entwicklung und Entfaltung zu geben.

Die Entwicklung und Entfaltung geschieht zuerst IN dir – und erst danach authentisch und mühelos – im Äußeren.

PS: Gönn dir in deiner Vor-bereit-ungszeit auch die schönen Gefühle der Freude und des Glücks, die deine Visionen, Ziele und Wünsche begleiten… Jedoch ohne die Bedingung daran zu knüpfen, dass du es bekommst oder es eintritt wie du es dir vorstellst (was mit sehr großer Wahrscheinlichkeit sowieso nicht der Fall sein wird!).

Wenn deine Ziele, Träume und Wünsche JETZT ein Gefühl der Freude auslösen – dann erlaub dir JETZT diese Freude zu fühlen. Manchmal geht es auch NUR darum diese Gefühle bedingungslos zu fühlen und wir denken nur, dass wir das Gewünschte auch erreichen, umsetzen oder bekommen wollen/sollen/müssten.

Wenn du merkst dass das Gefühl der Freude kippt und anfängst dich schlecht zu fühlen, bist du in die Zeit- und Bedingungsfalle getappt. Das ist nicht schlimm – nur gewohnt. Der einzige, der daraus ein Drama macht ist ein Verstand, der etwas will. Also – zurück an den Start und in diesen Moment. )

Gleichzeitig nährst du dich durch das bedingungslose Fühlen selbst mit deinen Wunschgefühlen. Das, was du damit verbindest verliert immer mehr an Wichtigkeit und du gibst dem Leben die Möglichkeit dir diese Gefühle auch in anderen Formen und Erscheinungen widerzuspiegeln und zukommen zu lassen.

PPS: Du kannst das Ganze auch bei kleineren Wünschen oder Zielen beobachten, erforschen und damit spielen.



PPPS: Jaaaaa – ich schreib ne #aufwachmedizin bzw. nenn sie so. Beinhart noch bevor ich die „IntensivEntbildung zur Aufwachmedizinerin“ absolviert habe und ohne Erlaubnis oder Einverständniserklärung. (Die IntensivEntbildung mach ich trotzdem – weil mir das unendlich viele Schmetterlinge in den Bauch zaubert, die ich jetzt schon genieße.)

Wenn dich das auch interessiert dann schau mal unter: http://aufwachmediziner.de

Wenn du überhaupt keine Ahnung hast wovon ich rede kannst du dir den hier mal zu Gemüte führen: www.stefanhiene.de

Aufwachmedizin

Manchmal braucht es nur einen
kleinen Tropfen auf der Zunge,
manchmal ein Glas voll –
geschüttelt, nicht gerührt
und manchmal braucht es eine
tagelange Infusion.

Manchmal wirst du nicht genug
von ihrem Geschmack bekommen,
manchmal schmeckt sie so undefinierbar,
dass du nicht weißt,
was du davon halten sollst
und manchmal wird sie dir vielleicht
so gar nicht schmecken.

Aber egal wie und auf welche Weise –
du bekommst immer, was du brauchst.

Diese Medizin bahnt sich ihren Weg.
Sie putzt dich durch und wirkt in einer Tiefe,
die du weder erahnen noch kontrollieren kannst.

Wenn du Wahrheit und Klarheit
fühlen willst, wenn du bereit bist
dem ganzen Scheiß der dir dein Leben
lang eingeimpft wird, gegenüberzutreten,
ihn anzusehen um dich dann (endlich!)
umzudrehen und in deine ureigene
Authentzität zurückzukehren,
wenn du so richtig scharf
auf pures Leben bist –

ja dann…
Denk nicht länger nach.
Koste sie –
die Aufwachmedizin.

http://www.stefanhiene.de