Das, was du bist

Manchmal scheint es, als gäbe es soetwas wie eine unsichtbare Wand zwischen dir und dem Leben. Eine Wand, die gleichzeitig auch dich selbst verschließt und Aufgrund dieser Verschlossenheit fühlst du „Unwohlsein“.

Dieses Unwohlsein bzw. diese Wand kann sehr subtil sein und wird oft auch gar nicht bemerkt. Doch selbst wenn sie dir sehr offensichtlich ist, kannst du sie nicht mit Willenskraft überwinden. In deiner Unwissenheit und Verzweiflung versuchst du stattdessen das, was innerhalb dieser Mauer ist zu verändern.

Der Schlüssel liegt jedoch allein in deinem Sein.
Und vor Allem, in deinem „Dich so Sein lassen“.

In deiner Bereitschaft dich sein zu lassen und zu fühlen, was in dir gerade stattfindet löst sich auch dein Festhalten an einer Identität, die im Grunde nur ein Konstrukt des Verstandes ist und nicht wirklich existiert. Das für wahr zu halten und fest zu halten, was nicht wahr ist, trennt dich von der wahrhaftigen Wirklichkeit.

Doch das bedeutet nicht, dass es keine Identität geben darf oder das du etwas loslassen und etwas anderes erreichen musst. Alles darf sein, weil es ist! Nur deine Wahrnehmung davon verändert sich.

In jedem Moment, in dem Identität abfällt, fallen auch Erinnerungen und Gedanken an Vergangenheit oder Zukunft ab. Die Wand, dein Unwohlsein und somit die Trennung zwischen dir und dem Leben verschwindet wie von Zauberhand.

Du bist Nichts. Und du bist Leben. Du bist „das Alles“.

Anstatt, wie gewohnt, mir einer gewissen Distanz an allem vorbei zu sehen, weil der Verstand es durch Erinnerungen und Interpretation filtert, kommt dir „das Alles“ wieder ungewöhnlich nahe. Aus diesem Bewusstsein – aus den Augen eines Kindes – in die Welt zu schauen ist, als würdest du etwas zum ersten Mal betrachten. Du musst nicht in andere Länder reisen um Neues zu sehen und um ein Gefühl von Abenteuer zu fühlen. Das Abenteuer ist bereits und immer schon hier! Du bist nur daran gewöhnt, es zu übersehen.

Schaust du, ohne Erinnerung – ohne dir ein Bild zu machen – bemerkst du das das, was du siehst von einer Lebendigkeit, Reinheit, Frische und Schönheit durchtränkt ist, die vollkommen unabhängig davon ist, WAS du siehst. Die Weite und Offenheit die du bist, umschließt alles in einer unausprechlichen Liebe und Güte, die kein Urteil jemals beeinträchtigen kann.

Gedanken und Urteile kommen…. und du nimmst sie wahr. Du kannst damit spielen oder sie ignorieren. Doch du BIST das nicht.

„Das, was du bist, ist soviel großartiger als das, was du denkst das du bist.“ (Stefan Hiene)

Das, was du bist ist unberührt.

Das, was du bist, ist pure Berührung.

Berührung, die niemals endet….

#aufwachmedizin #2 #zenmedizin #daswasdubist

Gemeinsam AllEin

Immer dann,
wenn ich sehnsüchtig um mich blicke
und mich frage,
wo du denn nun bist,
du Mann meiner Träume und
Vater meiner ungeborenen Kinder –
erinnere mich daran,
dass ich dich bereits gefunden habe.

Aufmerksam lauscht du meinen Worten
frei von jedem Urteil
bist für mich da in deiner Präsenz.
Führst mich durch manch stürmische Zeiten
zurück auf das einzig sichere Terrain –
zurück in diesen Augenblick.
In deiner liebevollen Stärke
ermutigst du mich, Neues zu wagen und
meine Zweifel zu hinterfragen.
Du lüftest die Schleier
durchblickst den Schein
und öffnest mir damit den Raum
um ganz “ich selbst“ zu sein.

Immer dann,
wenn ich mich frage,
ob ich dich jemals unter meinem Herzen trage –
Schöpfung der Liebe,
Kind meines Fleisch und Blutes –
erinnere mich daran,
dass du bereits hier bist
und schon immer warst.

Denn du bist das freudige Lachen
beim Sprung über Regenpfützen –
das berührte Staunen
beim Anblick eines Sonnenunterganges
und die vertrauensvolle Offenherzigkeit
in Begegnung mit Anderen.
Du bist der Drang zu spielen und zu lernen –
bist pure Kreativität.
Bedingungslos frei,
gedankenlos fühlend
eins mit dem Leben
unschuldig und rein –
bist du – geliebtes Kind in mir –
mein ungehemmtes, natürliches Sein.

… Und immer dann
wenn ich mich frage
ob ich jemals Geliebte
und Mutter sein werde –
erinnert mich daran,
dass ich das bereits bin
und täglich lebe.

In jedem Augenblick,
in dem ich mich öffne für all das,
was jetzt da ist.
Indem ich bereit bin zu fühlen,
bereit bin zu geben
und bereit bin zu empfangen,
was immer es ist,
das zu mir kommen möchte.
Erfühlend den Augenblick
geh ich mit dem Leben
Schritt für Schritt.
Mit stiller Geborgenheit
und Liebe erfülle ich den Raum
begleite meine Kinder durch den Traum.
Ich halte und nähre sie –
geb‘ ihnen alles was es braucht
und betrachte wohlwollend
und zärtlich, was durch sie
in meinem Fühlen auftaucht.
Ich weiß – nun kann uns nichts mehr trennen
wir können nur noch tiefer erkennen.

Ihr seid in meinem Herzen daheim.
Wir sind für immer gemeinsam AllEin.

Wunder Leben

Licht erstrahlt aus deinen Poren
Musik erklingt durch dein DA-Sein
Stilles Bewusstsein schaut durch deine Augen
und pures Leben atmet dich.

Durch deine Adern strömt die Freude
und Frieden füllt dein liebend Herz
Verbunden bist du mit der Quelle
EINS mit Allem, was Jetzt IST.

Sieh deine Größe
Sieh deine Farben
Du Engel auf Erden, der du bist

Erhebe dein Haupt
Breite aus deine Flügel
Geliebtes Kind Gottes
L(i)ebe dich!


Ke’ita

Fantasie

Jeden Tag aufs Neue
erzählt dir das verletzte,
ungeliebte Kind in dir
seine Geschichte…

Eine Geschichte,
an die es glaubt
seit sehr langer Zeit…
Diese Geschichte
macht es wütend, zornig,
traurig, ängstlich,
verzweifelt…
Es fühlt sich schwach,
müde und hilflos.

Hör ihm zu
schenke ihm deine
liebevolle Aufmerksamkeit
und dann nimm es an die Hand
und zeige ihm neue Möglichkeiten.

Hab Verständnis für deine Gedanken
aber glaube ihnen nicht.
Frage dich:
Ist das wirklich die Wahrheit?
Kann ich mir ABSOLUT sicher sein,
dass das die Wahrheit ist?
Was macht dieser Glaube mit mir?
Bestärkt er mich, oder schwächt er mich?
Gibt er mir Freiraum, oder engt er mich ein?
Wer wäre ich ohne diesen Glauben?
Und könnte es sein,
dass es noch mehr Möglichkeiten gibt
als die – für die ich mich
jetzt gerade entschieden habe?

Wahrheit ist eine Idee.
Eine von vielen Möglichkeiten.
Deine Realität ist das Konstrukt
all dieser Ideen.
Sie ist wie ein Gebäude
in dem du dich bewegst.

Durch deine Offenheit für Möglichkeiten
außerhalb deines gewohnten Urteils
von richtig oder falsch
gut oder schlecht
möglich oder unmöglich
real oder unreal
er-öffnest du dir
mit jedem Schritt
mehr Raum.
Raum um zu SEIN
und auch, um andere
SEIN lassen zu können.

Wenn du dich im Moment
wie in einer Gefängniszelle fühlst
liegt es in deiner Macht
sie zu erweitern
denn du selbst begrenzt dich!
Erforsche dein Gedankengebäude!
Was glaubst du?
Über dich,
deine Gefühle,
dein Leben,
deine Mitmenschen,
deine Vergangenheit,
Gegenwart
oder Zukunft?

Freiheit beginnt IN DIR.
Erschaffe Paläste.
Erschaffe neue Welten.
In dir IST unendlicher RAUM.
Unendliches Potential.

Erlaube dir zu träumen!
Sei fantasievoll!
Halte alles für möglich!
Sei hemmungslos kreativ!
Experimentiere!
Ent-decke und beschreite neue Wege!
Beginne wieder zu spielen!

Erkenne das Wunder,
erkenne den Schöpfer
der du Bist!

Das Abenteuer
deines Lebens
beginnt
IN DIR.

Ke‘ita

Mein Liebling

Komm her mein Liebling
mein kleiner Engel
du brauchst nichts zu verstecken.
Die Liebe zu dir strömt
in alle düstren Ecken.
Komm, schließ die Augen
und ruh dich aus
ich halte dich bei mir.
Ich halte dich und führe dich
durch Zeit und Raum hindurch
bis Stille die Unendlichkeit durchdringt
und wortlos ein Lied für uns singt.
Ein dunkler Schleier fällt von dir
und Tränen fließen zärtlich
an deiner Wange nieder.
Ich flüster dir ins Ohr
Immer und immer wieder:
Mein Herz, mein Kind, mein Liebstes
ich lass dich nicht allein.
Das Wunder das du bist
umschließt dein ganzes Sein.
Die Schönheit, die uns inne wohnt
nährt sich durch unsere Natur.
Lass sie uns zeigen immer dar
vollkommen ehrlich und pur.

Der Raum wird hell,

ich sehe dich
in deiner Einzigartigkeit.
All das, was du mir zeigen willst
ist gut und heil zu jeder Zeit!

Du ruhst in mir und ich in dir

geborgen, wohlig, warm.
Vertrau mir Liebstes
ich halte dich
sicher in meinem Arm.

Seelenliebe

Mein Zuhause ist die Stille –
die Dimension hinter Raum & Zeit.
Ich bin immer & überall.
Versuche nicht, mich zu erreichen.
Ich bin das Sein,
das durch dich fließt.
Ob du es fühlst oder nicht
liegt daran,
ob du es noch willst,
ob du es noch versuchst,
anstatt „es“ zu SEIN.

Jede Zelle in dir
öffnet sich.
Jetzt.
In diesem Augenblick,
der ewig ist.
Du kannst mich sehen,
riechen, hören, schmecken,
fühlen.
Jetzt.
Hier.
In dir & um dich herum.
Meine Liebe erreicht dich
wenn du bereit bist zu SEIN –
ein geliebtes Kind Gottes zu sein.

Ich bin das Leben,
das dich durchströmt.
Ich liebe alles an dir
und in dir.
Es gibt nichts
das meine Liebe nicht verdient.
Alles ist Leben,
alles bin ich,
bist du,
sind wir.
Du bist frei
alles zu erfahren,
alles auszudrücken,
„was“ und „wer“ ich BIN.Ich trage dich,
umarme dich,
streichle dich.

Dein Sein ist der Schatz,
dein Sein ist das Geschenk,
du und ich
sind nicht getrennt
und dennoch begegnen wir uns.
In jedem Moment
indem du aufhörst
gegen das Leben zu kämpfen.
Gegen dich zu kämpfen.
Gegen mich zu kämpfen.

Ich bin da.
Ich warte nicht.
Ich bin einfach da.
Immer.
Dein Zuhause
ist in mir.
Du BIST bereits
angekommen.


Ke’ita

Schöpfung

Stell dir vor, dein „JETZT“
mit allem was gerade ist –
deine Lebenssituation,
deine Umstände,
alles was dich umgibt,
Menschen, die dir begegnen,
deine Gedanken und Gefühle –
ALL das in seiner Gesamtheit –
ist DEIN Kind.

Dein Kind ist vielleicht gerade nicht so,
wie du es gerne hättest.
Und es ist traurig deswegen.
Es empfindet sich als wertlos
oder nicht gut genug.

Was würdest du mit diesem –
DEINEM Kind machen?

Würdest du es ignorieren,
dich ablenken oder verdrängen,
dass es da ist?

Würdest du es beschimpfen
oder zum Teufel schicken?

Würdest du ihm Schuldgefühle machen
weil es ist, wie es gerade ist?

Würdest du es ablehnen, verurteilen oder
versuchen es zu verändern,
damit es „gut“ ist oder „besser“ wird?

Oder würdest du es in den Arm nehmen?
Annehmen. So, wie es gerade ist?
GANZ für dein Kind DA SEIN?
So gut du kannst?
So oft du kannst?
Würdest du es lieben?
In jedem Augenblick?

Was passiert, wenn man ein Kind annimmt und
ihm zeigt, dass es „gut“ und „richtig“ ist?
Wenn man JA zu ihm sagt? Egal wie es gerade ist?

Es schmiegt sich an dich…
Seine Traurigkeit zieht vorbei.
Am Ende – lächelt es vielleicht sogar.
Vor allem aber, fühlt es sich wahrhaft
und BEDINGUNGSLOS geliebt…

Was passiert nun,
wenn du selbst aufhörst zu kämpfen?
Nicht mehr verdrängst, ignorierst,
dich beschwerst, ablehnst, verurteilst,
oder das – was IST – verändern willst?

Was passiert, wenn du dich ganz öffnest
und dein JETZT (dein Kind! deine Schöpfung!)
annimmst und ihm damit zeigst –
dass es gut ist? Dass es okay ist?

Wie würdest du nun über deine Umstände –
über dein Leben –
über Andere –
oder dich selbst denken?
Was würdest du fühlen?
Und wie würdest du handeln?

Spür mal rein…