Soviel

Ich seh‘ zu dir hin, doch du siehst nicht zurück.
Will dich berühr’n, doch du weichst mir aus.
Nun steh ich allein, mein Körper vibriert.
Geh tief in mich rein – so viel, so viel…
Spür tiefer hinein – so viel, so viel…

Und warme Tränen bilden Flüsse,
über mein Gesicht.
Salzig und sanft,
trüben das Augenlicht.
So viel, so viel, so viel….

Mein Herz ist nun leichter, stiller, befreiter.
Die Welt um mich wird wieder klar.
Vor mir ein Meer aus Farben und Düften,
ich lass mich drauf ein – so viel, so viel…
Tauch tiefer hinein – so viel, so viel…

Und warme Tränen bilden Flüsse,
über mein Gesicht.
Glitzern verzaubernd im Sonnenlicht.
So viel, so viel, so viel…

Du kommst zu mir her, ein Lächeln für mich.
Umarmst mich ganz fest, ich spüre dich.
Vertraute Gerüche, deine zartweiche Haut,
fühl‘ die Wärme in mir – so viel, so viel…
Werd‘ eins mit dir – so viel, so viel…

Und warme Tränen bilden Flüsse,
über mein Gesicht.
Kostbare Gabe, so heilsam und rein.
So viel, so viel, so viel…
So viel, so viel, so viel
Gefühl.


Lyrics & Vocals by Ke’ita

Emotionen

… so unverhohlen brecht ihr aus mir heraus.
Ihr überwältigt mich.
Ich habe keine Chance
fühl ich mich euch ausgeliefert und so hilflos.
Hilflos wie ein Kind, das aus den Armen seiner Mutter gerissen wird.

Wo ist nur die Wärme hin,
wo die liebevolle Aufmerksamkeit,
die Fürsorge und Liebe?

Ich bin allein.
Und schutzlos.
Fühle mich nackt, vollkommen nackt.
Jede Berührung erfüllt mich mit Hoffnung
und zugleich mit furchtbarer Angst.
Angst davor, wieder allein gelassen zu werden.

Ich verstehe mich selbst nicht.
Dieses „Ding“ in mir drängt nach oben,
drängt sich heraus, wie Eiter aus einem Geschwür.
Was willst du mir nur sagen?
Ich versuche dir zuzuhören,
versuche auf dich einzugehen.
Und du beschimpfst mich,
ziehst mich in den Dreck.
Sagst mir ich sei dumm und wertlos.
Du lässt mich zittern und beben,
nur ein Wort von dir und jede Schutzmauer,
die ich für dich errichtet habe stürzt in sich zusammen.

Ein See aus ungeweinten Tränen,
lang ignoriertem Schmerz,
tief vergrabener Angst,
ungelebter Scham
strömt aus mir heraus.

Ich bin allein.
Mit mir und meinem Schatten.
Suche das Licht.
Suche den Sinn.
Halte Ausschau nach Liebe.

Fündig werde ich nur in den Momenten der Stille.
In meinem Kopf…
In den Momenten, in denen ich es schaffe
dich zu beruhigen und
mein Herz zu öffnen.
Für mich selbst – und all das, was gerade passiert.
Und für dich. Du Schatten meiner Selbst.
Ja… Ich verstehe dich nicht.
Aber ich sehe dich.
spüre dich.
Weiß, dass du da bist.

Diese Momente der Stille,
der heilsamen Stille,
geben mir Kraft um dir erneut zu begegnen.
Bis du mir sagen kannst, was du zu sagen hast.
Bis ich dir geben kann, was du brauchst.
Bis wir uns liebevoll im Arm halten.
Bis wir endlich Frieden schließen können…

Für dich

Ich möchte deine Hand halten, wenn du traurig bist.
Möchte dir Nähe schenken, wenn du dich alleine fühlst.

Ich möchte dir zuhören, wenn deine Gedanken sich überschlagen oder du dir Sorgen machst. Und mit dir schweigen, wenn du selbst nicht mehr weißt was du zu sagen hast.

Ich möchte deine Tränen trocknen, wenn du am Verzweifeln bist.
Möchte dir zeigen, dass du nie weniger wert bist, auch wenn du dich an anderen misst.

Ich möchte dir Kraft und Mut geben, in schwierigen Zeiten.
Dich aus deinen Kummer holen und dir Freude bereiten.

Möchte dir Liebe schenken, wenn Angst sich in dir ausbreitet.
Dich zum Lachen bringen, damit dein Herz sich wieder weitet.

Ich möchte dir zeigen, dass du gut bist, so wie du bist.
Möchte dich streicheln, wenn du Zärtlichkeit vermisst.

Ich möchte dich umarmen und dir Wärme geben, damit du dich geborgen fühlst.
Dir Klarheit schenken, wenn du in Millionen von Gedanken wühlst.

Möchte dich halten, wenn du meinen Halt brauchst.
Dir deine Zweifel nehmen, damit du dir selbst wieder vertraust.

Ich möchte dich führen, wenn du nicht mehr weißt wohin.
Mit dir Schritt für Schritt weitergehen, denn jeder Tag ist ein neuer Beginn.

Ich möchte dir zeigen, wie schön die Welt wirklich ist.
Dich daran erinnern, dass du nicht getrennt von mir bist.

Ich möchte dir helfen dich zu befreien, Schicht für Schicht.
Und dich durch die Dunkelheit begleiten, hinein in dein Licht.

Das alles und noch viel mehr, möchte ich für dich tun…
Und ich werde nicht eher ruhn – mein Herz, meine Seele –
bis DU es auch für DICH tust.